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In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden / Ortschaften die zur Pfarrei Mariä Heimsuchung in Rheinzabern gehören.

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Montag, 02. Dezember 2019

Krankenpflegevereine bekommen ein „neues Gesicht“.

Lydia Herberger startet mit dem Besuchsdienst „Hallo, wie geht´s?“ und besucht die Mitglieder der Krankenpflegevereine zu Hause.

„Hallo, wie geht´s?“,so heißt der neue Besuchsdienst, den die katholischen Krankenpflegevereine der Pfarrei Mariä Heimsuchung, Rheinzabern, in enger Zusammenarbeit mit der Sozialstation Rülzheim, Bellheim, Jockgrim e.V. ab sofort den Mitgliedern der katholischen Krankenpflegevereine in Jockgrim, Rheinzabern, Hatzenbühl und Neupotz anbietet.

Die Krankenpflegevereine sind eine traditionelle Einrichtung der christlichen Kirchengemeinden. Sie blicken auf eine über 100jährige Geschichte zurück. Entstanden sind sie im Zeitalter der Industrialisierung als eine Folge der Veränderungen in Familie und Gesellschaft. Ursprünglich unterstützten die Mitglieder der Krankenpflegevereine ganz uneigennützig die Gemeindekrankenpflege. Die Wohlhabenden leisteten so großmütig ihren Beitrag für die Armen.

Die Gemeindekrankenpflege war so lange Zeit Ausdruck gelebter Solidarität in den Kirchengemeinden. Unterstützt wurde sie von den Kirchen und von den Krankenpflegevereinen. War jemand in der Gemeinde krank, in Not oder erfuhr Leid, so sorgten sich die Gemeindeschwestern um ihn. Oft waren sie mit dem Fahrrad unterwegs, ein Bild, an das sich viele Menschen heute noch erinnern.

Die Ordensschwestern betreuten und pflegten die Kranken und lehrten die Familienangehörigen die Versorgung der alten Menschen. Sie machten aber auch Besuchsdienste bei einsamen, alten und kranken Menschen und kümmerten sich um deren Seelenwohl. Bezahlt werden mussten die Leistungen meistens nicht, freiwillige Gaben wurden von den Ordensschwestern dankbar angenommen.

In den 70er Jahren kam es dann infolge von fehlendem Nachwuchs in den Orden zu Versorgungslücken. Angesichts dieser Situation hat die Landesregierung unter dem damaligen Sozialminister Dr. Heiner Geißler die Institution „Sozialstation“ entwickelt und politisch auf den Weg gebracht.

Zusammen mit dem Diakonischen Werk der pfälzischen Landeskirche und dem Caritasverband der Diözese Speyer gelang in der Pfalz eine flächendeckende Einrichtung von Ökumenischen Sozialstationen.

Nach wie vor existieren die katholischen Krankenpflegevereine als eine wichtige Solidargemeinschaft und unterstützen die Arbeit der Sozialstationen.

Der Besuchsdienst „Hallo, wie geht´s?“ soll an die alte Tradition der Gemeindeschwestern anknüpfen. Die eigens dafür eingestellte Seniorenbetreuerin und Alltagsbegleiterin Lydia Herberger hat bereits ihre Arbeit aufgenommen und kümmert sich ab sofort um die Mitglieder, die sich diese Besuche wünschen. Dabei ist es ihr besonders wichtig, eine vertrauensvolle Ansprechpartnerin für die Vereinsmitglieder zu sein und dabei Freude und Abwechslung in deren Alltag zu bringen. Zu ihren Aufgabengebieten gehören neben den Besuchen, die inhaltlich auf persönliche Zuwendung, Zeit für Gespräche und seelsorgerische Betreuung ausgelegt sind, auch die intensive Zusammenarbeit mit den Kirchen, Beratungsstellen und Vereinen. Bei Bedarf kann sie für Mitglieder, die Unterstützung brauchen, aber auch Kontakt zu Beratungs- und Hilfsdiensten herstellen.

Im Auftrag der Krankenpflegevereinen und Kirchen unterwegs wird sie fachlich begleitet und betreut von der Sozialstation, die die komplette Finanzierung dieser neuen Stelle von den Mitgliedsbeiträgen der Vereine trägt.

Mitglieder der Krankenpflegevereine, die besucht werden möchten, können sich ab sofort unter der folgenden Telefonnummer an Frau Lydia Herberger wenden: 07272/919 177.

Informationen sind auch im Pfarrbüro Rheinzabern erhältlich unter der Telefonnummer: 07272/900 5483
 

 

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