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Messdienerinnen und Messdiener aus Neupotz und Rheinzabern unterwegs

 

Die diesjährige Messdienerfahrt vom 30.September bis 7.Oktober 2019 führte die Neupotzer und Rheinzaberner Messdiener nach Rom.

Montag, 30. September

Im Flieger kurz nach dem Start in Stuttgart
Am Bahnhof dem Flughafens in Rom
Im Kolosseum
Montags Nachmittags auf dem Forum Romanum

Die Fahrt begann früh am Morgen. 16 Messdienerinnen und Messdiener machten sich mit Klaus Heidt und Hubert Magin auf den Weg. 6.15 Uhr war Treffpunkt am Bahnhof in Rheinzabern. Von dort ging es über Karlsruhe zum Flughafen nach Stuttgart. Nachdem in Rheinzabern und in Karlsruhe die Züge jeweils pünktlich waren, kam im Laufe der Fahrt nach Stuttgart eine 5 minütige Verspätung hinzu. Dadurch wurde die Umsteigezeit in Stuttgart auf 8 Minuten verkürzt. Das reichte gerade noch um die S 3 zum Flughafen zu erwischen.

In Vahingen kam die Durchsage, dass eine Station weiter ein Notarzteinsatz wegen gesundheitlicher Probleme des Fahrers war. Also erst warten, dann mussten wir umsteigen und kam eine halbe Stunde später am Flughafen an. Gepäckabgabe verlief reibungslos, vor den Sicherheitsschleusen hatten sich große Schlangen gebildet. Nach ca. 10 Minuten kamen wir dran und gingen durch die Schleusen. Natürlich wurden 2 Personen nochmals kontrolliert, so dass es Zeit war ans Gate zu kommen. Boarding sollte beginnen. Dann verlief alles reibungslos. Unser Flug startete pünktlich und war auch pünktlich in Rom. Großer Andrang. Zugkarten gekauft, bis wir an Ort und Stelle waren, blickten wir dem Regionalzug in die Schlusslichter. 20 Min. später fuhr der Nächste. Am Bahnhof Ostiense stiegen wir aus, Fahrkarten für die Woche in Rom wurden gekauft, dann suchten wir das Hotel auf.

Das Einchecken war gleich erledigt. Dann ging es zum ersten Termin - Besuch des Kolosseums. Leider wurden dieses Mal andere Kontrollen durchgeführt, so dass die Ausweise (die fürs Einchecken im Hotel geblieben waren) geholt werden mussten. Verspätung 50 Min. Dann ging es ins Kolosseum, dann zum Forum Romanum. Auch da ga es beim Eintritt Schwierigkeiten zu überwinden.

Rechtzeitig schafften wir es, zum Abendessen um 19.30 Uhr im Hotel zu sein. Nach dem Abendessen gab es noch eine kurze Runde (wann Frühstück, was anschließend etc.).

Der erste Tag war geschafft - trotz der vielen Schwierigkeiten sind wir in Rom angekommen. Mal sehen, wie das morgen in den Vatikanischen Museen wird.

Unser Hotel liegt verkehrsgünstig - wie günstig, müssen wir morgen ausführlich testen.

Die Bildausbeute von heute ist auch mager. Morgen sicher mehr.

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Dienstag, 1.Oktober

Auf dem Petersplatz
Gelbe Tücher im Vatikanisches Museum unterwegs
Vor der Kirche Il Gesu, dem Sitz des Jesuitenordens

Der Tag begann früh. Kurz vor halb acht waren schon fast alle beim Frühstück. Danach sind wir zur Metro um an den Vatikan zu fahren. Im Bahnhof Piramde wurden wird getrennt, weil die Metro zu voll war. Am Termini trafen wir uns wieder, um in die nächste Metro zum Vatikan zu steigen. Von der Station San Pietro aus ging es zu Fuß auf den Petersplatz, der bewundert wurde, genau wie der Petersdom selbst. Verschiedene Erklärungen folgten.

Dann war es Zeit fürs Vatikanische Museum. Auf dem Weg zu den Museen wurde ein Zwischenstopp eingelegt um kulinarische Erfahrungen zu sammeln. Es gab sehr gutes römisches Eis. Am Museum herrschte ein großer Andrang, dennoch waren wir binnen 15 Min durch die Kontrollen durch, hatten unsere Eintrittskarten und waren drin.

Über zwei Stunden ging die Tour durch die verschiedenen Museen. Von Griechen, Etruskern und Römer waren viele verschiedene Exponate zu sehen. Beeindruckend waren die Mosaiken, die Deckengemälde, die Gobelins mit biblischen Darstellungen, die Stanzen des Rafael und viele andere Gemälde. Höhepunkt der Tour war der Besuch der Sixtinischen Kapelle.

Nach knappen 3 Stunden verließen wir wieder die Museen und gingen unser Mittagessen einkaufen. Am Risorgimento, einem großen Platz, wurde die Mittagespause eingelegt.

Anschließend ging es vorbei an der Engelsburg ins deutsche Pilgerzentrum, um die Eintrittskarten für die Papstaudienz zu holen.

Die Piazza Navona war der nächste Punkt, der Weg dorthin wurde wieder für kulinarische Erfahrungen (dem zweiten Eis) verwendet.

Weiter ging es zur Kirche San Andrea della Valle und zur Kirche Il Gesu, dem Sitz des Jesuitenordens. Ein kurzer Besuch auf der Piazza Venezia rundete den Tag ab, bevor wir mit der Straßenbahn nach Hause gefahren sind. Nach dem Abendessen gab es eine kurze Runde zur Planung und Absprache des nächsten Tages. Frühstück wird um 6.45 Uhr sein, weil wir dann rechtzeitig zur Papstaudienz auf dem Petersplatz wollen.

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Mittwoch, 2.Oktober

Warten auf den Papst
Alle wollen Papst Franzikus fotografieren
Papst Franziskus hautnah
Im Pantheon
Gruppenbild vor Santa Prisca

3. Tag der Fahrt.

Frühstück war um 6.45 Uhr, danach ging es schnell zum Bahnhof Ostiense. Dort mit dem Regionalzug zur Station San Pietro. Dann mit dem Bus zum Vatikan. Riesenandrang, lange Schlangen. Gegen 8.30 Uhr waren wir auf dem Platz. Erst mal aufatmen.

Die Audienz begann kurz nach 9.30 Uhr. Papst Franziskus wurde über den Platz gefahren. Er kam in unserer Nähe vorbei. Pilger aus Kanada und Kolumbien, Peru, Australien, China, USA, Deutschland, Schweiz, Schweden, Niederlande, Frankreich, Südafrika wurden namentlich begrüßt - auch wir.

Die Katechese des Papstes dauerte ca. 45 Minuten einschließlich der jeweiligen Übersetzung in portugisisch, englisch, deutsch, franzözisch, polnisch und arabisch. In der Katechese ging es um die Verbreitung des Evangeliums, zu der der Papst alle Getauften aufrief. Eigene Grenzen überwinden, um Gott zu begegnen war einer der Hauptsätze von Papst Franziskus.

Danach beteten wir gemeinsam das Vater unser und mit dem päpstlichen Segen endete die Audienz.

Wir beschlossen in die Stadt zu gehen, um den vielen Menschen zu entkommen. Glückte nur teilweise. In der Stadt kauften wir fürs Mittagessen und wurden von einem Gewitter mit einem gewaltigen Regenguss überrascht. Das Pantheon bot uns kurzfristigen Schutz. Im Schatten des Pantheon gab es nach dem Regenguss Brötchen, Wurst und Käse. Anschließend besuchten wir das Pantheon, dann San Ignazio (mit einer gemalten Kuppel). Der Trevibrunnen war das nächste Ziel und dann der Quirinalspalast (Sitz des italienischen Staatspräsidenten). 

Von dort aus ging es an der Päpstlichen Universität Gregoriana vorbei zum Vaterlandsdenkmal. Das Denkmal wurde besichtigt und bestiegen, um eine gute Aussicht über die Stadt Rom zu haben. Über die Eisdiele in der Altstadt , dem Blumenmarkt ging es zur Straßenbahn. Mit der Bahn zurück zum Hotel, wo wir rechtzeitig zum Abendessen eintrafen.

Nach dem Essen gab es wieder eine kurze Runde zwecks Planung. Ein Abendspaziergang auf den Aventin zum Sitz des Benediktinerordens und zum Schlüsselloch (durch das Schlüsselloch kann die Kuppel des Petersdomes gesehen werden) rundete den Tag ab. Gegen 21.30 Uhr waren wir zurück.

Morgen ist um 7 Uhr Frühstück, dann soll es zum Petersdom, zur Kuppel und in die Krypta gehen.

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Donnerstag, 3.Oktober

Blick von der Kuppel nach anstrengendem Aufstieg
Pause beim Abstieg von der Kuppel
An der Hl. Pforte im Lateran

Frühstück um 7 Uhr klappte, so dass wir kurz nach 7.30Uhr das Haus verlassen konnten. Zum Bahnhof, mit dem Zug zur Station San Pietro, mit dem Bus zum Petersplatz. Auch da wieder riesiger Andrang. Nachdem wir durch die Sicherheitskontrollen durch waren, machten wir uns auf den Weg zur Kuppel. 551 Stufen. Erster Halt unterhalb der eigentlichen Kuppel. Wenige Treppenstufen weiter, waren wir im Innern von St. Peter und konnten von oben auf den Papstaltar hinuntersehen. Das Innere der Kuppel über uns, beeindruckte durch Schönheit und Größe. Dann kamen die restlichen Stufen. Eine schweißtreibende Angelegenheit, dir durch den herrlichen Ausblick rund um den Petersdom über die Stadt Rom und darüber hinaus belohnt wurde.

Der Abstieg ging zügig und wir kamen im Innern des Domes an. Viele Menschen waren um 10 Uhr bereits im Innern des Domes. Vorbei an der Piéta von Michelangelo, dem Grab von Hl. Papst Johannes Paul II, hin zum Grab des Hl. Johannes XXIII.

Vor dem Papstaltar war abgesperrt, weil hinter dem Altar eine Priesterweihe stattfand. Nachdem wir den Dom verlassen hatten, war erst eine Toilettenpause notwendig. Dann ging es in die Vatikanischen Grotten.

Die Tour war im Gegenteil von vor vier Jahren sehr kurz. Anscheinend sind die Menschenmassen nicht anders zu steuern.

Die Grotten haben wir verlassen, um auf den deutschen Friedhof auf Vatikangebiet zu kommen. Ein freundlicher Soldat der Schweizer Garde ließ uns passieren. Der Friedhof und die angrenzende Kirche wurde besichtigt. Unterschlupf fanden wir, weil ein Gewitterguß um die Mittagszeit herunterkam.

Wir verließen den Vatikan, um Pizza für unser Mittagessen zu kaufen. Für die erste Runde gab es 6,5 kg Pizza, für die zweite Runde noch einmal 3 kg. Zum Abschluss gab es römische Gebäck. So gestärkt stiegen wir in die Straßenbahn Nr. 19 ein, um eine Rundfahrt zu machen. Verschiedene  Stadtteile, Parks, Universitäten, das Uni-Klinikum bekamen wir zu Gesicht. Manche mussten ein Powernapping einlegen. An der Porta Maggiore stiegen wir in die Linie 3 um. Die Laterankirche stand auf dem Programm. Dem schloß sich der Fußweg nach Santa Prassede einer alten Kirche mit Mosaiken aus dem 5. Jhr. an. Zwischendrin gab es noch kulinarische Erfahrungen mit römischem Gebäck. Nach San Prassede war Maria Maggiore unser Ziel. Die Besichtigung war beeindruckend. Der Weg zur Figur des Moses in San Pietro in Vinculi folgte. Moses von Michelangelo geschaffen, beeindruckte die Teilnehmer.

Im Anschluss suchten wir eine Kirche auf, unter der sich ein Tempel des Mitraskultes befindet. Leider waren wir sehr spät, so dass wir den Tempel nicht besichtigen konnten.

MIt der Straßenbahn ging es zurück, gerade noch rechtzeitig zum Abendessen.

Nach dem Abendessen wollte die Gruppe nichts mehr unternehmen. Akku kommt an Grenzen?

Morgen ist wieder um 7 Uhr Frühstück. Anschließend geht es zu St. Paul vor den Mauern, ins EUR und in die Altstadt.

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Freitag, 4.Oktober

Papstgalerie in St. Paul vor den Mauern
Blick von der spanischen Treppe über die Stadt
Mittagessen auf der Piazza San Silvestro
Chillen im Park der Villa Borghese
Trastevere am Abend

Der Tag begann wieder früh um 7 Uhr mit dem Frühstück, kurz nach 7.30 Uhr verließen wir das Hotel. Mit der Metro ging es zur Basilika St.Paul vor den Mauern. Die frühe Zeit hatte den Vorteil, dass kaum Menschen da waren und wir den Raum genießen konnten.

Nach einer Stunde verließen wir die Basilika, um mit der Metro zum EUR zu fahren. Dieser Stadteil sollte für die Weltausstellung 1942 gebaut werden. Die Ausstellung fand wegen des Krieges nicht statt. Sehen lässt sich dort aber die Architektur, die von den Faschisten beeinflusst wurde.

Nach dem Kurzbesuch ging es mit der Metro quer durch die Stadt zur Piazza del Popolo. Von dort aus zur Spanischen Treppe. Unterwegs wurden einige Kirchen besichtigt, darunter auch die anglikanische Kirche von Rom. Die Spanische Treppe wurde bestaunt und erklommen. Es war ein herrlichen Blick über die Stadt.

Weiter ging es zum Barberini, einem großen Platz. Der war wegen einer Demonstration abgesperrt. Viele Polizeikräfte waren da. Hardrock Cafe war der nächste Programmpunkt.

Anschließend ging es die Straße hinunter zum Einkauf für das Mittagessen, das auf der Piazza Silvestro eingenommen wurde.

Das Postamt und die daneben liegende Kirche wurden als nächstes in Augenschein genommen.

Dann gab es Zeit zum Shoppen. Treffpunkt war um 14.30 Uhr an der Spanischen Treppe.

Fast alle waren pünktlich. Die kleinen Gruppen hatten Verschiedenes unternommen.

Da das Programm bisher sehr anstrengende war, schlenderten wir langsam zum Park der Villa Borghese. Auch von dort gab es einen herrlichen Blick über die Stadt. Chillen war nun angesagt, mit Karten spielen, unterhalten und dem Streifen durch den riesigen Park.

Gegen 18 Uhr machten wir uns auf den Rückweg und kamen pünktlich zum Abendessen ins Hotel

Nach dem Essen war nun das Stadtviertel Trastevere an der Reihe, das wir mit der Straßenbahn erreichten. Das Viertel ist ein Szeneviertel. Auf den Plätzen und Straßen herrschte großes Gedränge. Restaurants waren voll, Musikgruppen spielten, Künstler gaben Vorstellungen. Gegen 23 Uhr kehrten wir ins Hotel zurück.

Morgen früh stehen verschiedene Kirchen und der Blumenmarkt auf dem Programm.

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Samstag, 5.Oktober

In der Basilika San Lorenzo vor den Mauern
Gedenktafel für Alcide de Gasperi - einer der Gründerväter der heutigen EU
Mittagessen an der Piazza Venezia
Brücke über den Tiber zur Insel mit San Bartolomeo
Chillen im Circus Maximus

Der Tag begann mit dem Frühstück um 7.30 Uhr. Danach wollten wir mit der Straßenbahn zur Basilika San Lorenzo fuori le Mura fahren. Da die Bahn 2 Minuten zu früh kam, war hier wieder ein Spurt von allen notwendig um die Bahn zu erreichen. Nach 25 Minuten erreichten wir die Basilika. Eine Kirche, die aus zwei Kirchen besteht. Beeindruckend ist die Geschichte dieser Kirche, die auch ein Papstgrab beherbergt. Interessant ist die Tafel im Vorraum der Kirche, die an Alcide de Gasperri erinnert, einer der Gründerväter der EU, deren Vorteile uns heute zu gute kommen.

Danach ging es zur Kirche San Croce in Gerusalemme. Die Kirche ließ Kaiserin Helena errichten, darin aufbewahrt werden Nägel, Kreuzessplitter und die Tafel mit der Inschrift des Kreuzes Jesu.

Nicht nur die Kirche, sondern auch die verschiedenen Kapellen waren interessant.

Anschließend ging es mit der Straßenbahn zu San Clemente. Da waren wir diese Woche, aber leider zu spät. Dieses Mal konnten wir die beiden Kirchen besichtigen, die übereinander gebaut sind. In dem Geschoß unter der 2. Kirche befindet sich ein Mithrastempel mit Schule und Funktionsräumen. Dieser ist im 1. Jh. nach Christus erbaut worden, die Kirche im 3. Jh.

Danach ging es zum Kolosseum für eine kurze Pause. Einkauf für das Mittagessen war notwendig. Gemeinsam aßen wir in einem kleinen Park an der Piazza Venezia. Weiter gab es kulinarische Erfahrungen mit römischen Stadtgebäck. Daran schloß sich das jüdische Viertel an (wegen des Sabbats war dort nicht viel Betrieb) und schließlich der Campo fiori, der Blumenmarkt.

Dann wollten wir in die Marienkirche in Trastevere, die war aber wegen Konzertvorbereitungen geschlossen. Die Tiberinsel war das nächste Ziel mit der Kirche San Bartolomeo. Leider war die auch zu.

Dann steuerten wir San Niccolo an und schließlich die Kirche mit dem Mund der Wahrheit am Circus Maximus. Die Schlange am Mund der Wahrheit war sehr groß, so entschlossen wir uns die griechisch-katholische Kirche zu besichtigen. Die nächste Pause im Circus Maximus war angesagt. Dort regte sich die Lust auf kulinarische Erfahrungen. Also zurück in die Altstadt zu "unserer" Eisdiele. Leider mussten wir auf Grund des Andrangs eine halbe Stunde in der Schlange stehen.

Danach ging es in Windeseile mit dem Bus zur Piazza Venezia, mit der Straßenbahn nach Trastevere um dort in die Bahn zu unserem Hotel einzusteigen.

Mit fünf Minuten Verspätung zum Abendessen trafen wir im Hotel ein.

Nach dem Essen gab es eine kurze Runde für die Planung des Sonntags und des Montagvormittags. Programm am Abend war Erholung.

Morgen wollen wir in die Kirche Santa Maria dell'Anima zur deutschen Gemeinde, um dort den Gottesdienst mitzufeiern.

Seit gestern Abend sind wir online für den Heimflug eingecheckt. Unsere Kilometer beim Laufen sind heute auf 90 km angewachsen. Mal sehen ob wir 100 km knacken werden.

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Sonntag, 6.Oktober

Kirche Santa Maria dell'Anima
Eis am Sonntag Morgen - zum letzten Mal vor unserer Eisdiele
Statue des Hl. Tarzisius, Patrons der Messdiener auf dem Geländer der Kallixtus Katakombe
Letzte der sieben Pilgerkirchen - San Sebastiano, damit haben wir alle Pilgerkirchen besucht
Letztes Warten auf den Bus auf der Rückfahrt von der Tour durch den Abend in Rom

Der Tag begann gemeinsam um 7.30 Uhr mit dem Frühstück. Um 8.15 Uhr ging es aus dem Haus zur Haltestelle. Mit der Straßenbahn fuhren wir in die Stadt. Piazza Venezia war die Endstation. Der Einkauf von Wasser stand an. Dann ging es zur Piazza Navona. Es war noch Zeit bis zum Beginn des Gottesdienstes.

Um 10 Uhr begann in der vollen deutschen Pilgerkirche der Gottesdienst. Ein Chor aus Tuttlingen gestaltete den Gottesdienst, der von 9 Priestern konzelebriert wurde mit.

Pilgergruppen aus den Bistümern Münster, Augsburg, Rottenburg-Stuttgart und wir aus Speyer wurden begrüßt.

Nach dem Gottesdienst ging es wieder zu "unserer" Eisdiele, anschließend fuhren wir mit dem Bus zum Lateran, holten Pizza für alle. Dieses Mal wurden nur 6 kg verspeist.

Nach dem Essen ging es mit dem Bus zur Kallixtus Katakombe. Da wir sehr früh da waren, konnten wir erst die Statue des Hl. Tarzisius, des Patrons der Messdiener, besuchen. Dann folgte die Führung durch die Katakombe. Nach ca. 40 Min kamen wir wieder an die Oberfläche.

Als nächstes stand die letzte Pilgerkirche San Sebastiano auf dem Programm. An dieser Kirche stiegen wir in den Bus 118 ein um zurückzufahren. Da das eine Kreisverkehrlinie ist, war es egal wie lange wir brauchen. Aber am äußersten Winkel der Linie erklärte uns der Busfahrer, dass alle aussteigen und auf den nächsten Bus warten sollten. Er machte jetzt Feierabend. Bus abgeschlossen und fort war er.

Nun warten, wie lange? Wir fanden heraus, dass ca. 50 Meter weiter eine weitere Bushaltestelle war. Als der Bus auftauchte, stellten wir fest, dass dessen Endstation an einer Metrostation liegt. Also wieder ein Spurt für alle, um den Bus zu erreichen. Klappte auch. An der Metro Colli Albani konnten wir in die Metro wechseln. Ziel war zunächst San Giovanni in Laterano. Dort probierten wir die führerlose C Linie aus.

Zurück von dieser kurzen Tour ging es zur Straßenbahn und zurück zum Hotel zum Abendessen.

Danach stand die Tour Rom bei Nacht auf dem Programm. Beim Kolosseum haben wir begonnen.

Das Bauwerk war beleuchtet und wurde von vielen Seiten fotografiert. Weiter ging es zu Fuß bis an das Vaterlandsdenkmal, von dort zur Bushaltestelle, mit dem Bus (auf den wir einige Zeit warten mussten) Richtung Vatikan. Kurz vor dem Tiber stiegen wir aus, marschierten am deutschen Pilgerzentrum vorbei zur beleuchteten Engelsburg. Von der Brücke vor der Engelsburg gab es einen schönen Blick auf die erleuchtete Kuppel des Petersdoms. Weiter zum Petersplatz, auch dort war durch die Beleuchtung eine schöne Atmospäre.

Auch das ist Rom - auf dem Weg von der Engelsburg zum Petersdom lagen viele Obdachlose vor Kircheneingängen, Hauseingänge oder unter Bedachungen.

Vom Petersplatz ging es zum Risorgimento, einem Platz neben dem Vatikan. Mit dem Bus fuhren wir durch die Stadt bis zum Kolosseum, dort war umsteigen notwendig. Mit einem weiteren Bus zurück zum Hotel, das wir um 22.45 Uhr erreichten.

Frühstück soll es morgen um 7.45 Uhr geben. Dann treten wir die Heimreise an.

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Montag, 7.Oktober

Kurz vor 10 Uhr verlassen wir unser Hotel und machen uns auf den Weg zum Flughafen

Der Tag begann mit dem Frühstück um 7.30 Uhr, anschließend war packen angesagt. Um 8.45 Uhr trafen wir uns um gemeinsam San Anselmo, Sitz des Benediktinerordens, auf dem Aventin einen Besuch abzustatten. Dort angekommen, stellten wir fest, dass auf dem Platz zwischen San Anselmo und dem Sitz des Malteserordens, ein Filmdreh vorbereitet wurde. Wir besuchten einen Park mit einem schönen Blick auf die Stadt, dann die Basilika San Alessio. Schließlich wurde die Kirche San Anselmo besichtigt und der daneben liegende Klosterladen. Hier war wieder Platz für kulinarische Erfahrungen.

Es wurde Zeit zurück zu kehren, Formalitäten wurden im Hotel noch erledigt. Zu Fuß erreichten wir den Bahnhof Ostiense. Der Zug zum Flughafen war zwar pünktlich, musste aber einen weiteren Zug vorbei lassen, so dass wir mit 10 Min Verspätung am Flughafen ankamen.

Der Betrieb war sehr groß. Am Schalter unserer Fluggesellschaft mussten wir ca. 30 Min anstehen, bis wir unser Gepäck abgeben konnten. Eingecheckt waren wir bereits seit Freitag. Dann ging es zur Sicherheitsschleuse, die passiert wurde. Wir bekamen mitgeteilt, dass unser Flieger 25 Min Verspätung hatte. Boarding begann kurz vor 13 Uhr und bis die Maschine schließlich auf die Rollbahn und an den Start konnte betrug die Verspätung 50 Min.

Der Flug verlief reibungslos, unser Gepäck kam auch an. Das nächste Ziel war der Hauptbahnhof in Stuttgart. Rechtzeitig erreicht. Aber ein Zug vor uns war ausgefallen, so dass unser Zug verspätet war und sehr voll wurde. Wegen einer Stellwerkstörung war einige Zeit unklar, wann und wohin (Rheinzabern oder Wörth) ankommen sollten.

Kurz vor 19 Uhr erreichten wir, nach einigem Hin und Her den Bahnhof in Wörth. Dort verabschiedeten wir uns voneinander - die Herbstfahrt 2019 war zu Ende. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden einiges zu berichten und zu erzählen haben und vor allem - Schlaf nachzuholen. 108 km sind wir in dieser Woche miteinander durch Rom gelaufen.

Ob es noch ein Nachtreffen geben wird, muss miteinander geklärt werden.

Bilder werden noch auf der Homepage eingestellt werden.

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