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In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden / Ortschaften die zur Pfarrei Mariä Heimsuchung in Rheinzabern gehören.

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Weihe zum Bischof, Priester, Diakon

Hierarchie

Hierarchie ist in unserer Zeit kein beliebtes Wort. Es schmeckt nach Herrschaft und Unterordnung. Das griechische Wort „Hierarchia“ (ἱεραρχία) kann „heilige Herrschaft“, aber auch „heiliger Ursprung“ bedeuten. In der Kirche und ihrer Ämterordnung sollte es weniger ums Herrschen gehen, als um das, was in Jesus Christus seinen Ursprung hat.

Heiliger Ursprung

„Jesus stieg auf einen Berg und rief die zu sich, die er erwählt hatte, und sie kamen zu ihm. Und er setzte zwölf ein, die er bei sich haben und die er dann aussenden wollte …“ (Mk 3,13-14) Das geistliche Amt in der Kirche hat seinen Ursprung im Dienst dieser „Zwölf“, die Jesus Christus selbst "eingesetzt" hat. Andere Stellen der Bibel bezeugen, dass die Apostel bewährte Christen durch Gebet und Handauflegung mit besonderen Aufgaben der Leitung und der Sorge für die Gemeinschaft betraut haben (vgl. Apostelgeschichte 6,6 u. 14,23; 1 Timotheus 4,14 u. 5,22; 2 Timotheus 1,6). Auch die Amtsbezeichnungen „Bischof“, „Presbyter“ (Priester) und „Diakon“ finden sich bereits im Neuen Testament. Sehr früh entwickelt sich daraus das dreistufige geistliche Amt mit geordneter Aufgabenverteilung.

Dienst im Geist Christi

Durch das Sakrament der Weihe werden auch heute Diakone, Priester und Bischöfe "ordiniert" und erhalten die jeweils für ihren Dienst nötigen geistlichen "Vollmachten". Die Weihe signalisiert, dass das, was durch diese Dienste für die Gemeinde geschieht, im Wesentlichen nicht Menschenwerk ist, sondern von Christus kommt. Daher sollen diese Dienste auch im Geist Christi vollzogen werden: "Wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll der Knecht aller sein. Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen ..." (Markus 10,43-45) „Ihr sagt zu mir Meister und Herr und ihr nennt mich mit Recht so; denn ich bin es. Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füße waschen.“ (Johannes 13,13-14)

Miteinander

Bischöfe, Priester und Diakone sollen für die anderen Getauften da sein, deren Charismen und Fähigkeiten achten und fördern und mit ihnen im Geist Jesu zusammenwirken: „Dient einander als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes, jeder mit der Gabe, die er empfangen hat.“ (1 Petrus 4,10) Denn: „Die Laien sind schlicht die riesige Mehrheit des Gottesvolkes. In ihrem Dienst steht eine Minderheit: die geweihten Amtsträger.“ (Papst Franziskus, Evangelii Gaudium 102)

Die Feier des Weihesakramentes

Das Weihesakrament wird immer von einem Bischof gespendet. Er legt dem Weihekandidaten die Hände auf das Haupt und spricht das Weihegebet. In diesem Gebet erbittet der Bischof für den Kandidaten den Heiligen Geist.

Text: Karl Veitschegger

Weitere Informationen finden Sie auch hier:

Homepage des Priesterseminars in Speyer

Homepage Berufe der Kirche im Bistum Speyer

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