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In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden / Ortschaften die zur Pfarrei Mariä Heimsuchung in Rheinzabern gehören.

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Das Sakrament der Fimung

Firmung - warum und wieso?

Was kann ich mir darunter vorstellen? Was “passiert” da? Welche Bedeutung hat die Firmung für mein Leben? Hier möchten wir gerne einige Antworten auf diese Fragen geben.

Jede Gesellschaft, jede Kultur, jede Religion nimmt den Übergang vom Kindsein zum Erwachsenwerden wahr und ernst. Das ist einer der Gründe, warum die Gemeinschaft der Kirche an diesem Übergang das Sakrament der Firmung feiert. Jungen Menschen soll für den Weg des Erwachsenwerdens und der Selbständigkeit die Hilfe des Glaubens mitgegeben werden: Der Heilige Geist.

Die Botschaft der Firmung ist, dass seine Gabe, die Gaben des Heiligen Geistes, den Heranwachsenden Orientierung schenken in der Sinnsuche, Selbstbewusstsein und Stärke bringen für die Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu einem ehrfürchtigen und vertrauensvollen Menschen- und Gottesbild führen.

Was an Pfingsten geschehen ist, geschieht im Sakrament der Firmung. Die Zeichen und Worte der Firmspendung bringen zum Ausdruck: Jetzt handelt Gott. Er schenkt seinen Heiligen Geist. Er gibt ihn allen, die darauf warten und sich danach sehnen.

„Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“

Der Bischof breitet die Hände aus und ruft den Heiligen Geist auf die Firmlinge herab. Er zeichnet das Kreuz auf die Stirn des Firmlings, salbt ihn mit Öl (Chrisam) und spricht die Worte: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“ Denn der Firmling gehört durch seine Taufe zu dem Volk, von dem der erste Petrusbrief sagt: „Ihr seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliger Stamm, ein Volk, das sein besonderes Eigentum wurde, damit ihr die großen Taten dessen verkündet, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat“ (1 Petr 2,9). Der Firmling hat also einen Auftrag, mit dem Volk Gottes zu leben und für Christus Zeugnis zu geben.

Ja zur Taufe

Firmung ist aber noch mehr als ein nachgeholtes, freiwilliges Ja zur Taufe. Wie Jesus für die Seinen um die Gabe des Heiligen Geistes gebetet hat, so betet die Kirche und der Bischof salbt dem Firmling die Stirn, auf dass Gott Dich mit Heiligem Geist erfülle.

Wer dankbar und mit großem Vertrauen dieses Geschenk annimmt und im Leben offen bleibt für das Wirken des Heiligen Geistes, der kann erfahren, dass Gott Beistand und Helfer bleibt:

  • Er gibt Mut, sich vor anderen zu Christus zu bekennen.

  • Er gibt Schwung, sich in der Pfarrgemeinde aktiv für die gute Sache Christi einzusetzen.

  • Er hilft, die Fähigkeiten zu entdecken und zu entwickeln.

  • Er steht bei in wichtigen Entscheidungen des Lebens bei.

  • Er hilft, ein eigenständiger Mensch zu sein.


Ja zum Glauben

In der Firmung bestätigen die Jugendlichen und Erwachsene nach Taufe und Kommunion öffentlich ihr Ja zum Glauben. In ganz besonderer Weise wird die Taufe vollendet und bekräftigt. Es ist der letzte Schritt zur vollen Aufnahme in die Gemeinschaft der katholischen Kirche. Der Begriff „Firmung“ kommt von dem lateinischen Wort "confirmare" und heißt übersetzt "festmachen" und "bestätigen".


Die Spendung der Firmung

Bei der Spendung der Firmung legt der Bischof oder der Weihbischof dem Firmling die Hand auf den Kopf, zeichnet mit Chrisam, einem wohlriechenden Öl, ein Kreuz auf die Stirn und spricht: "Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist."
Die Firmung vermittelt in besonderer Weise den Heiligen Geist, der am Pfingstfest den Aposteln geschenkt wurde. Er ermutigt, stärkt und beauftragt zu einem bewussten Leben als Christ in der Nachfolge Jesu. Der Gefirmte kann sicher sein: „Gott steht zu Dir, er verlässt dich nicht.“

Hier finden Sie Informationen zur Vorbereitung auf die Firmung in unserer Pfarrei.

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